Mein Therapieangebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vom Säuglingsalter bis zum 21. Lebensjahr sowie deren Eltern.

Behandlungsschwerpunkte
Als tiefenpsychologisch fundierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut kann ich Ihnen unter anderem bei folgenden Symptomatiken und Krankheitsbildern Unterstützung anbieten:
  • Beratung und Unterstützung von Eltern nach traumatischen Geburtserlebnissen und im Übergang zur Elternschaft
  • „Schreibabys“, Schlaf- und Fütterstörungen, exzessives Trotzen in der frühen Zeit (0-3 Jahre)
  • Trennungsschwierigkeiten, Ablösungsprobleme, anklammernde Verhaltensweisen
  • Ängste, z.B. soziale Ängste, Schul- und Leistungsangst, Phobien
  • Zwanghaftes Verhalten, permanentes Grübeln oder Sich-Sorgen
  • Schwierigkeiten im sozialen Umgang mit Gleichaltrigen oder Erwachsenen (aggressiv-oppositionelle Verhaltensweisen, sozialer Rückzug)
  • Einschlaf- und Durchschlafstörungen, Albträume
  • anhaltende Gefühle von Traurigkeit oder innerer Leere, Depressionen
  • Selbstmordgedanken oder -androhungen, suizidales Verhalten, Selbstverletzung („Ritzen“),
  • Persönlichkeitsstörungen (Borderline)
  • Unterstützung und Begleitung nach Verlusterlebnissen oder im Rahmen
  • unbewältigter Trauerprozesse
  • Monotraumata, z.B. nach Unfällen, Naturkatastrophen, Zeuge von Gewaltverbrechen
  • Bindungsstörungen in Folge früher Traumatisierungen oder Vernachlässigungen (sexueller Missbrauch, Gewalterfahrungen über längere Zeiträume hinweg)

Darüber hinaus können Sie sich mit Fragen zu allen psychischen Auffälligkeiten des Kindes- und Jugendalters an mich wenden.

Therapeutische Methoden

Die therapeutische Vorgehensweise richtet sich nach dem Alter und dem Entwicklungsstand des Kindes. Die wichtigste Grundlage der psychotherapeutischen Arbeit ist, dass die Kinder und Jugendliche bei mir spielen, malen, kreativ tätig sein oder reden dürfen, was sie möchten. Im Spiel und kreativen Gestalten findet das Kind die Möglichkeit, sich auf eine ihm vertraute, Weise auszudrücken, auch in Situationen, wo es ihm nicht möglich ist, sich durch gesprochene Sprache mitzuteilen.

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird in der Regel hautpsächlich gesprochen, gelegentlich können aber auch kreative Methoden zum Einsatz kommen.
Bei der Behandlung von Traumatisierungen spielen je nach Alter die traumazentrierte Spieltherapie (nach D. Weinberg), imaginative Methoden (Psychodynamisch-imaginative Traumatherapie nach L. Reddemann) und das Gespräch eine große Rolle.
Dauer einer Psychotherapie

Die Therapiesitzungen finden in der Regel 1-2mal wöchentlich jeweils 50 min. über einen längeren Zeitraum hinweg statt (zwischen 9 Monaten und 1-3 Jahren). Bei Kindern finden je nach Alter des Kindes zusätzliche Gespräche mit den Eltern und ggf. weiteren Bezugspersonen statt. Bei Jugendlichen können die Eltern mit in die Therapie einbezogen werden, dies ist im Gegensatz zur Kindertherapie jedoch keine Voraussetzung für die Behandlung. Ab dem Alter von 15 Jahren kann ein Psychotherapie auch ohne das Wissen der Eltern stattfinden.